Aktuelles

Neues aus der Inneren Medizin finden Sie hier »

Neue Kassenleistung:

Früherkennung für Männer ab 65 Jahren.

Einmalige Ultraschalluntersuchung zum Screnning auf Bauchaortenaneurysmen.

http://www.kbv.de/media/sp/Patienteninformation

_Bauchaortenaneurysma.pdf

 

Informationen zum Datenschutz finden Sie im Impressum.

 

 

NOTDIENST Tel:116117

Notfallsprechstunde:
Siloah-Krankenhaus Hannover
Stadionbrücke 4, 30459 Hannover

RETTUNGSDIENST
Tel.: 112

Zum Terminwunsch

geht es hier

Gastroskopie, Koloskopie, Prokto-Rektoskopie, Enddarm- und Hämorrhoidenbehandlungen

Gastroskopie

Bei der Gastroskopie (Magenspiegelung) werden die Schleimhäute der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms mit einem Videoendoskop untersucht. Zusätzlich können mit einer kleinen Zange Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung entnommen werden. Mit einer Schlinge können auch Polypen abgetragen und Fremdkörper entfernt werden. Blutungen aus Geschwüren können mittels Unterspritzung mit Medikamenten oder durch Gefäßclips gestillt werden.

Bitte kommen Sie nüchtern zur Untersuchung. Die Gastroskopie wird nach einer lokalen Betäubung des Rachenraumes mit einem Spray oder in intravenöser Kurznarkose durchgeführt. Sie liegen auf der linken Seite, ein Schutzring aus Kunststoff verhindert ein Beißen auf das empfindliche Endoskop. Die Atmung durch Mund und Nase ist unbehindert. Durch Einblasen von Luft wird der Magen entfaltet, um alle Abschnitte beurteilen zu können. Die Untersuchungsdauer beträgt 5-10 Minuten.

Wenn Sie eine Kurznarkose wünschen, geben wir Ihnen über eine Kunststoffkanüle das kurzwirksame Narkotikum Propofol, bei Bedarf auch das Beruhigungsmittel Midazolam intravenös. Während der Untersuchung wird fortlaufend ihr Kreislauf und die Sauerstoffsättigung überwacht.

Nach einer solchen Kurznarkose müssen Sie noch einige Zeit zur Überwachung in der Praxis bleiben. Da Ihre Reaktionsfähigkeit auch danach eingeschränkt ist, dürfen Sie am Untersuchungstag nicht selbst Auto fahren. Bitte lassen Sie sich abholen oder nehmen Sie ein Taxi.

Weitere Details können Sie unserem Aufklärungsbogen entnehmen. Bitte geben Sie uns diesen vor der Untersuchung unterschrieben zurück.

Koloskopie / Vorsorgekoloskopie

Bei der Koloskopie (Darmspiegelung) werden die Schleimhäute des Dickdarms, bei Bedarf auch des unteren Dünndarms mit einem Videoendoskop untersucht. Als Standardmethode ermöglicht die Koloskopie eine sichere Diagnose von Erkrankungen des Dickdarms z.B. bei ungeklärten Stuhlveränderungen, bei Blutabgang, bei Verdacht auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen, zur Abtragung von Polypen oder zur Darmkrebs-Früherkennung.

Als Vorsorgekoloskopie kann die Untersuchung ab 55 Jahren und dann bei polypenfreiem Befund nach zehn Jahren erneut - bei Nachweis von Polypen auch früher - als Kassenleistung in Anspruch genommen werden.

Vor einer Darmspiegelung ist eine Darmreinigung erforderlich. Beim Vorgespräch zur Aufklärung geben wir Ihnen eine genaue Anleitung und die erforderlichen Abführpräparate mit. Bitte halten Sie sich genau an die Anleitung, da nur ein absolut sauberer Darm zu einem genauen Untersuchungsergebnis und einem sicheren Ausschluß von Darmkrebs führt!

Mit einer kleinen Zange können Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung entnommen werden. Mit einer Schlinge können Polypen abgetragen und Fremdkörper entfernt werden. Blutungen aus Geschwüren können mittels Unterspritzung mit Medikamenten oder durch Gefäßclips gestillt werden. Ggf. führen wir in gleicher Sitzung eine Behandlung von Hämorrhoiden mit Gummibandligatur oder Sklerosierung (Einspritzen von verödenden Medikamenten) durch.

Bitte kommen Sie nüchtern zur Untersuchung. Die Koloskopie wird auf Wunsch in einer intravenösen Kurznarkose durchgeführt. Sie liegen auf der linken Seite, das Endoskop (Durchmesser 11 mm) wird durch den Anus eingeführt. Durch Einblasen von Luft wird der Darm entfaltet, um alle Abschnitte beurteilen zu können. Das Gerät wird bis zum Blinddarmabgang, evtl. auch bis in den unteren Dünndarm über eine Länge von meist über 200 cm eingeführt. Die Untersuchungsdauer beträgt 20-30 Minuten.

Wenn Sie eine Kurznarkose wünschen, geben wir Ihnen über eine Kunststoffkanüle das kurzwirksame Narkotikum Propofol, bei Bedarf auch das Beruhigungsmittel Midazolam intravenös. Während der Untersuchung wird fortlaufend ihr Kreislauf und die Sauerstoffsättigung überwacht.

Nach einer solchen Kurznarkose müssen Sie noch einige Zeit zur Überwachung in der Praxis bleiben. Da Ihre Reaktionsfähigkeit auch danach eingeschränkt ist, dürfen Sie am Untersuchungstag nicht selbst Auto fahren. Bitte lassen Sie sich abholen oder nehmen Sie ein Taxi.

Weitere Details können Sie unserem Aufklärungsbogen entnehmen. Bitte geben Sie uns diesen vor der Untersuchung unterschrieben zurück.

Prokto-Rektoskopie, Enddarm- und Hämorrhoidenbehandlung

Die Proktoskopie dient der Untersuchung des Analkanals, des Schließmuskels und des unteren Enddarms. Dabei wird ein Spreizspekulum aus Metall von 12 cm Länge unter Verwendung eines Gleitmittels sanft eingeführt. Eine vorherige Darmentleerung ist nicht erforderlich. Wir führen die Untersuchung auf einem speziellen Untersuchungstisch in Knie-Ellenbogen-Lage durch.

Im Rahmen einer Proktoskopie können verschiedene therapeutische Maßnahmen, z.B. die Behandlung von Hämorrhoiden durch Gummibandligatur oder Einspritzung von Verödungsmitteln durchgeführt werden. Auch Analfissuren können durch Kleben, Elektrokoagulation oder Ausschneidung behandelt werden. Thrombosen äußerer Hämorrhoiden (Perianalthrombosen) werden durch Ausräumung nach Schnitt beseitigt. Äußere Marisken (perianale Hautlappen/-falten) können durch Ausschneidung beseitigt werden.

Die Rektoskopie mit starrem Metallrektoskop (Durchmesser 2,0 cm) wird heute zunehmend durch die flexible Endoskopie mit Fiberendoskop wie bei der Koloskopie verdrängt. Schwer erreichbare Polypen im Enddarmbereich können aber in einigen Fällen mit dieser Methode besser behandelt werden. Eine vorherige Darmentleerung ist nicht erforderlich. Wir führen die Untersuchung auf einem speziellen Untersuchungstisch in Knie-Ellenbogen-Lage durch.

Alle potentiell schmerzhaften Eingriffe führen wir in lokaler Betäubung durch. Eine Kurznarkose, wie bei anderen endoskopischen Untersuchungen ist nicht erforderlich.

Weitere Details können Sie unserem Aufklärungsbogen entnehmen. Bitte geben Sie uns diesen vor der Untersuchung unterschrieben zurück.

... zurück